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Jürg Knessl
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'''Jürg Knessl''' (* [[2. September]] [[1954]] in [[Prag]]) ist ein Schweizer Orthopäde und Medizinethiker.
== Leben ==
Als zweites Kind eines Biochemiker-Ehepaars in eine Akademikerfamilie geboren, besuchte Knessl das Realgymnasium in Basel. Ab 1974 studierte er dort Humanmedizin, die er 1980 mit dem Staatsexamen abschloss. Von 1975 bis 1986 ergänzte er seine Arztausbildung mit einem Nebenstudium der Philosophie bei Prof. Hansjörg A. Salmony, dem Nachfolger von Prof. Heinrich Barth und früherem Assistenten von Karl Jaspers. Seine Dissertation schrieb er bei Prof. Erwin Morscher über „Statische Podometrie und funktionelle Anatomie der unteren Extremitäten bei 4 -16-jährigen Kindern" mit Promotion 1980. Nach der absolvierten Weiterbildung erlangte er 1988 den Abschluss als Facharzt für Orthopädische Chirurgie, den er mit zwei Fellowships in Frankreich ergänzte. Seit 1990 praktiziert er als selbständiger Orthopäde in Zürich mit operativer Tätigkeit an drei Privatkliniken. In den Jahren 2003 – 2005 absolvierte er an der Universität Zürich ein Postgraduate-Studium in Angewandter Ethik, abgeschlossen mit einer Arbeit über Sterbehilfe mit Master of Advanced Studies in Applied Ethics und im 2015 ein Nachdiplomstudium in Medizinrecht mit einem Certificate of Advanced Studies in MedLaw UZH Abschluss. Seit 2009 ist er Lehrbeauftragter für Medizinethik an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich beim Institut für Biomedizinische Ethik IBME, einem WHO Collaborating Center. Knessl ist einer der Autoren der Standesordnung der FMH, die 1997 in Kraft getreten ist. Neben früherer langjähriger Tätigkeit in vielen Kommissionen und Arbeitsgruppen wie der Kantonalen Ethikkommission Zürich und der Kommission für Standesfragen der SGOT war er 2004 – 2006 Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie SGOT und ist seit 2018 Ehrenmitglied dieser Schweizer Fachgesellschaft. Zusammen mit Prof. Engelbert Seeber, Dessau, entwickelte Knessl 1993 bis 2000 in Kooperation mit der Firma PLUS Endoprothetik AG (später Plusorthopedics AG, zuletzt Smith & Nephew plc.) das Kunstgelenk „Toefit Plus", das bis 2017 in verschiedenen Ländern verwendet wurde. Aktuell amtiert er unter anderem als Ehrenrat der Ärztegesellschaft Zürich und ist verschiedentlich publizistisch tätig. Er ist er Autor zweier Bücher.
Knessl ist mit einer Zahnärztin verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.
== Publikationen und Bücher ==
Insgesamt 16 wissenschaftliche Publikationen und über 50, davon 20 international gehaltene, Vorträge (Orthopädische Chirurgie und Bioethik).
Medizinische Ethik aus heutiger Sicht, Birkhäuser/Springer, 1989, ISBN 978-3-7643-2320-2, Nachdruck, 131 S.
Die Reise zur abgewandten Seite der Erde, Münster Verlag Basel, 2018, ISBN 978-3-905896-83-1, 292 S.,(philosophischer Roman).
Fragen der Sterbehilfe im Rückblick-Presseberichte 1975-1985, Auswertung der Dokumentation Prof. U.P. Haemmerli, 2008, 112 S, (nicht veröffentlicht, Arbeit für das Medizinhistorische Institut der Universität Zürich, Prof. B. Rüttimann).
== Literatur ==
*Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie 1993 bis 2017 (In Vorbereitung)
*Swiss Orthopaedics: Geschichte der SGOT / Präsidenten / Ehrenmitglieder
== Weblinks ==
* https://ift.tt/2JQ3wtD
* https://ift.tt/2XN5C7G
* http://www.aerzte-zh.ch
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Geboren 1954]]
[[Kategorie:Schweizer]]
[[Kategorie:Orthopäde, Unfallchirurg]]
[[Kategorie:Medizinethiker]]
[[Kategorie:Autor]]
== Leben ==
Als zweites Kind eines Biochemiker-Ehepaars in eine Akademikerfamilie geboren, besuchte Knessl das Realgymnasium in Basel. Ab 1974 studierte er dort Humanmedizin, die er 1980 mit dem Staatsexamen abschloss. Von 1975 bis 1986 ergänzte er seine Arztausbildung mit einem Nebenstudium der Philosophie bei Prof. Hansjörg A. Salmony, dem Nachfolger von Prof. Heinrich Barth und früherem Assistenten von Karl Jaspers. Seine Dissertation schrieb er bei Prof. Erwin Morscher über „Statische Podometrie und funktionelle Anatomie der unteren Extremitäten bei 4 -16-jährigen Kindern" mit Promotion 1980. Nach der absolvierten Weiterbildung erlangte er 1988 den Abschluss als Facharzt für Orthopädische Chirurgie, den er mit zwei Fellowships in Frankreich ergänzte. Seit 1990 praktiziert er als selbständiger Orthopäde in Zürich mit operativer Tätigkeit an drei Privatkliniken. In den Jahren 2003 – 2005 absolvierte er an der Universität Zürich ein Postgraduate-Studium in Angewandter Ethik, abgeschlossen mit einer Arbeit über Sterbehilfe mit Master of Advanced Studies in Applied Ethics und im 2015 ein Nachdiplomstudium in Medizinrecht mit einem Certificate of Advanced Studies in MedLaw UZH Abschluss. Seit 2009 ist er Lehrbeauftragter für Medizinethik an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich beim Institut für Biomedizinische Ethik IBME, einem WHO Collaborating Center. Knessl ist einer der Autoren der Standesordnung der FMH, die 1997 in Kraft getreten ist. Neben früherer langjähriger Tätigkeit in vielen Kommissionen und Arbeitsgruppen wie der Kantonalen Ethikkommission Zürich und der Kommission für Standesfragen der SGOT war er 2004 – 2006 Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie SGOT und ist seit 2018 Ehrenmitglied dieser Schweizer Fachgesellschaft. Zusammen mit Prof. Engelbert Seeber, Dessau, entwickelte Knessl 1993 bis 2000 in Kooperation mit der Firma PLUS Endoprothetik AG (später Plusorthopedics AG, zuletzt Smith & Nephew plc.) das Kunstgelenk „Toefit Plus", das bis 2017 in verschiedenen Ländern verwendet wurde. Aktuell amtiert er unter anderem als Ehrenrat der Ärztegesellschaft Zürich und ist verschiedentlich publizistisch tätig. Er ist er Autor zweier Bücher.
Knessl ist mit einer Zahnärztin verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.
== Publikationen und Bücher ==
Insgesamt 16 wissenschaftliche Publikationen und über 50, davon 20 international gehaltene, Vorträge (Orthopädische Chirurgie und Bioethik).
Medizinische Ethik aus heutiger Sicht, Birkhäuser/Springer, 1989, ISBN 978-3-7643-2320-2, Nachdruck, 131 S.
Die Reise zur abgewandten Seite der Erde, Münster Verlag Basel, 2018, ISBN 978-3-905896-83-1, 292 S.,(philosophischer Roman).
Fragen der Sterbehilfe im Rückblick-Presseberichte 1975-1985, Auswertung der Dokumentation Prof. U.P. Haemmerli, 2008, 112 S, (nicht veröffentlicht, Arbeit für das Medizinhistorische Institut der Universität Zürich, Prof. B. Rüttimann).
== Literatur ==
*Geschichte der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie 1993 bis 2017 (In Vorbereitung)
*Swiss Orthopaedics: Geschichte der SGOT / Präsidenten / Ehrenmitglieder
== Weblinks ==
* https://ift.tt/2JQ3wtD
* https://ift.tt/2XN5C7G
* http://www.aerzte-zh.ch
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Geboren 1954]]
[[Kategorie:Schweizer]]
[[Kategorie:Orthopäde, Unfallchirurg]]
[[Kategorie:Medizinethiker]]
[[Kategorie:Autor]]
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