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意味調べるAppell für die Pressefreiheit (2006)

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Appell für die Pressefreiheit (2006)


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Der Appell für die Pressefreiheit von 2006 war eine Kampagne zugunsten der rechtskonservativen Zeitung [[Junge Freiheit]].

== Hintergrund ==
Die Wochenzeitung 'Junge Freiheit' gehört zum rechtskonservativen Spektrum. Von Seiten des Bundesverfassungsschutzes wird sie nicht als politische Gefahr eingeordnet. Das [[Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen]] stufte das Medium jedoch in den 1990er Jahren als problematisch ein. Hieraus resultierte u.a. 2001 ein politischer Eklat, der zum [[Appell für die Pressefreiheit]] (2001) führte. Im Juni 2001 legte die Zeitung Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein und drängte In einem weiteren [[Appell für die Pressefreiheit (2002)|Appell]] unter gleichem Namen auf die Einstellung der Beobachtung durch den NRW-Verfassungsschutz <ref></ref> Im Juni 2005 gab das Gericht der Verfassungsbeschwerde der Zeitung statt und bewertete die Einschätzung des Verfassungsschutzes als Eingriff in die Pressefreiheit.<ref></ref>

Im Januar 2006 kündigte die [[Leipziger Buchmesse]] nach intensivem Briefwechsel an, die 'Junge Freiheit' nicht mehr zur Präsentation zuzulassen.<ref></ref> Die Zeitung hatte Sonderveranstaltungen zu ihrem 20jährigen Bestehen auf der Messe angekündigt. Im Falle von zu erwartenden Tumulten könne die Sicherheit der Besucher nicht gewährleistet werden, argumentierte daraufhin die Leitung der Messe.<ref></ref>

== Appell ==
Die 'Junge Freiheit' beklagte in einem Appell die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit durch das Handeln der Leipziger Messe. Am 8. Februar 2006 wurde der Appell in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] und der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] veröffentlicht.<ref></ref> Zu den Erstunterzeichnern gehören Publizisten, Journalisten und weitere Personen, die überwiegend dem rechtskonservativen politischen Spektrum bzw. der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] zugeordnet werden.<ref></ref> Bereits am 9. Februar waren mehr als 300 Unterzeichner registriert.<ref></ref>

Bereits am 17. Februar 2006 waren mehr als 1500 Unterzeichner gesammelt. Hierzu zählten u.a. über 100 Professoren, ca. 350 Promovierte, über 120 Lehrer, Studienräte, Studiendirektoren, etwa 100 Ärzte, ca. 100 Publizisten und Journalisten, 90 Ingenieure, ca. 70 Juristen, Richter und Anwälte, 60 Kaufmänner und 50 Angehörige der Bundeswehr. 250 Personen waren Rentner oder Pensionäre. Der Frauenanteil lag bei unter 10 %.<ref></ref> Die Unterstützerschaft ähnelt damit in ihrer Struktur stark der der [[Gemeinsame Erklärung 2018|Gemeinsamen Erklärung 2018]] und weist viele personelle Überschneidungen zu ihr auf.<ref></ref><ref></ref><ref></ref>

== Rezeption ==
Die 'Junge Freiheit' berichtete in regelmäßiger Abfolge weiter über die Rezeption des Appells.<ref></ref> Auch andere überregionale Medien thematisierten die Forderungen der Zeitung.<ref></ref><ref></ref><ref></ref><ref></ref>

Auch wissenschaftliche Publikationen zu rechtskonservativen Medien ordnen den Appell ins Zeitgeschehen ein.<ref></ref><ref> Helmut Kellershohn |abruf=2019-07-16 |sprache=en}}</ref><ref></ref>

== Folgen ==
Am 10. Februar 2006 rückte die Leipziger Messe von ihrer Position ab und ließ die Zeitung zur Frühjahrausstellung wieder zu.<ref></ref><ref></ref><ref></ref>

== siehe auch ==

* [[Appell für die Pressefreiheit]] (1994)
* [[Berliner Appell (1994)]]
* [[Appell für die Pressefreiheit]] (2001)
* [[Appell für die Pressefreiheit (2002)]]
* [[Appell 8. Mai 1945 - wider das Vergessen]] (1995 und 2005)
* [[Charta 2017]]
* [[Gemeinsame Erklärung 2018]]

== Einzelnachweise ==

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