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Islamisierung Deutschlands
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'''Islamisierung Deutschlands''' ist ein [[politisches Schlagwort]] und bezeichnet einen wachsenden Einfluss des [[Islam]] in verschiedenen Bereichen der [[Deutschland|deutschen]] Gesellschaft. Der Ausdruck wird unter anderem von [[Rechtspopulismus|rechtspopulistischen]] Bewegungen wie [[Pegida]]<ref name="PEGIDA-Inhalte-Positionen"></ref> verwendet,<ref name="rechte-Mythen"></ref> bleibt in seiner genauen Bedeutung aber diffus und trägt somit Züge einer [[Leerformel]]. Auch als „Verschwörungsfantasie" oder [[Verschwörungstheorie]] wird die „Islamisierung Deutschlands" eingeordnet.<ref name="Feindbild-Islam"></ref><ref name="Verschwoerungstheorie-Islamisierung"></ref>
== Verwendung und Begriffsgeschichte ==
Die Verwendung des Ausdrucks „[[Islamisierung]]", der ursprünglich die territoriale Ausbreitung der islamischen Religionsgemeinschaft bezeichnete, impliziert eine schleichend voranschreitende, aber geplante „Machtübernahme" durch einen als monolithischer Block dargestellen Islam, schließt suggestiv an die reale Bedrohung durch [[Islamistischer Terrorismus|islamistischen Terrorismus]] an und bedient damit unkritische [[Ressentiment]]s. [[Muslim]]e werden durch Kontrastierung mit einer diffusen kulturellen [[Homogenität (Soziologie)|Homogenität]] nichtmuslimischer Deutscher zum Fremdkörper erklärt. Obwohl der prominente Bezug auf die muslimische Religion es suggeriert, bezieht diese Gegenüberstellung sich keineswegs nur auf religiöse Aspekte, sondern deutet „den Islam" als eine – gegnerische – [[politische Ideologie]] oder [[Doktrin]], die analog zum [[Kommunismus]] während des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] als totalitär und in der Folge als Bedrohung inszeniert wird.<ref name="rechte-Mythen" /> Die Gemeinsamkeit mit der Bekämpfung des Kommunismus beschränkt sich nicht auf die Wahrnehmung einer westlichen Gesellschaft als durch subversive Aushöhlung und Zersetzung nicht nur von außen, sondern auch von innen bedroht; es besteht auch eine organisatorische Kontinuität vom [[Antikommunismus]] zur Islamfeindlichkeit.<ref></ref>
Seit wann der Ausdruck „Islamisierung Deutschlands" im politischen Diskurs verwendet wird, ist unklar. Belegen lässt er sich seit Ende der [[1970er]]-Jahre,<ref></ref><!-- leider etwas Theoriefindung, aber Sekundärliteratur hierzu scheint es nicht zu geben --> seine aktuelle Verwendung wird meist mit einer Schlagzeile<ref></ref> des Magazins [[Der Spiegel]] aus dem Jahr 2007 in Verbindung gebracht, auf dessen Titelseite das Bild eines über dem [[Brandenburger Tor]] schwebenden Halbmonds mit der Überschrift „Mekka Deutschland" und dem Untertitel „Die stille Islamisierung" versehen war.<ref name="Muslim-Makers"></ref><ref></ref><ref name="Abendland-packt-ein"></ref> Bereits 2006 warnte [[Edmund Stoiber]] vor einer „schleichenden Islamisierung Deutschlands".<ref></ref> Vorbehalte gegen Einwanderer aus muslimisch geprägten Kulturkreisen, prototypisch [[Gastarbeiter]] aus der [[Türkei]], wurden in Deutschland bereits 1973 öffentlich artikuliert, der Islam spielte in diesen Stereotypen jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Erst nach den [[Terroranschläge am 11. September 2001|Terroranschlägen vom 11. September 2001]] verschob sich die Wahrnehmung von „Ausländern" und rückte die Eigenschaft, Muslim zu sein, gegenüber anderen ethnischen und kulturellen Unterschieden in den Vordergrund. Die Auffassung, dass man von Immigranten eine [[Integration von Zugewanderten|Integration]] in die deutsche Gesellschaft erwarten könne, diese von einigen Gruppen (wieder prototypisch den Türken) aber abgelehnt werde, war bereits in den [[1990er]]-Jahren im Zuge der [[Asyldebatte]] entstanden.<ref name="Muslim-Makers" /> Die Vorstellung schlecht oder gar nicht integrierter – muslimischer – Zuwanderer, die in [[Parallelgesellschaft]]en leben, entwickelte sich zum vorherrschenden [[Topos (Geisteswissenschaft)|Topos]] im politischen Diskurs.<ref></ref>
== Kontroverse ==
Die Angst vor den vom Begriff „Islamisierung Deutschlands" kolportierten gesellschaftlichen Veränderungen wird insbesondere im Dunstkreis [[Rechtspopulismus|rechtspopulistischer]] Bewegungen gezielt instrumentalisiert, um auf einer emotionalen, nicht sachbezogenen Ebene gegen als unerwünscht wahrgenommene Konzessionen an Muslime und ihre Ausübung des Islam in Deutschland zu agitieren. Prominent verwendet den Ausdruck „Islamisierung" das Bündnis [[Pegida]],<ref name="PEGIDA-Inhalte-Positionen" /> das ihn sogar im Namen trägt; bereits Jahre vorher sprachen allerdings schon die Bürgerbewegungen [[Bürgerbewegung pro Köln|Pro Köln]]<ref name="Feindbild-Islam" /> und [[Bürgerbewegung pro Deutschland|Pro Deutschland]]<ref></ref> von „Islamisierung Deutschlands". Mit der Gefahr einer solchen „Islamisierung Deutschlands" wird, auch im Sinne eines [[Dammbruchargument]]s, etwa für Kopftuch- oder Minarettverbote<ref name="Antisemitismus"></ref> und andere Härten gegenüber Muslimen und gegen die Befreiung muslimischer Schülerinnen von Schwimmunterricht oder Klassenfahrten<ref name="Abendland-packt-ein" /> argumentiert. Auch bekannt gewordene Fälle von [[Zwangsehe]]n<ref name="Feindbild-Islam" /> und sogenannten [[Ehrenmord]]en<ref name="Abendland-packt-ein" /> werden in diesem Zusammenhang als Symptome einer „Islamisierung" gedeutet.
Hinzu kommt eine demografische Argumentation. Weil die Geburtenraten in muslimischen Familien höher sind als im bundesdeutschen Durchschnitt, gehen [[Extrapolation]]en von erheblichen Zuwächsen des Anteils der Muslime an der deutschen Bevölkerung aus (zum Beispiel Verdopplung im Jahr 2030 gegenüber 2007<ref name="Abendland-packt-ein" /> oder Anstieg des Bevölkerungsanteils von 5,4% bis 5,7% im Jahr 2015 auf 8,7% bis 19,7% im Jahr 2050<ref name="Verschwoerungstheorie-Islamisierung" />).<ref name="Feindbild-Islam" /> Das [[Stereotyp]] vom kinderreichen Moslem bemüht auch [[Thilo Sarrazin]] in seinem Buch ''[[Deutschland schafft sich ab]]''.<ref name="Antisemitismus" />
Ein ebenfalls nennenswerter Aspekt ist auch, dass (seit etwa 2012) im Diskurs der Islam zur Gefahr für eine „christlich-jüdische Kultur" stilisiert, also nicht nur dem weitgehend säkularisierten [[Christentum]] Deutschlands, sondern auch dem [[Judentum]] gegenübergestellt wird, obwohl ein nennenswerter Einfluss jüdischer Traditionen auf das deutsche Kulturprofil angesichts der von Nazi-Deutschland betriebenen [[Holocaust|Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden]] – wenngleich diese nicht religiös, sondern rassistisch motiviert war – zumindest als zweifelhaft gelten kann. Dabei bedient sich die Polemisierung selbst gewisser aus dem [[Antisemitismus]] bekannter Argumentationsstrategien, die „nach dem Muster der [[Talmud]]-Hetze Religion und Kultur des Islam als inhuman denunzieren".<ref name="Antisemitismus" /> Laut [[Bundeszentrale für politische Bildung]] ist eine „Islamisierung" Deutschlands in diesem Sinne statistisch aber nicht belegbar.<ref name="Verschwoerungstheorie-Islamisierung" />
Dass, wie von Verwendern des Schlagworts „Islamisierung Deutschlands" unterstellt, Zuwanderer aus mehrheitlich muslimischen Ländern eine Gefahr für die deutsche Gesellschafts- und Werteordnung darstellen, gilt jedoch aus verschiedenen Gründen als unwahrscheinlich. In den Haupt-Herkunftsländern im [[Naher Osten|Nahen Osten]] herrschte oder herrscht religiöse und/oder ethnische Vielfalt vor, in [[Damaskus]] beispielsweise bis vor dem Ausbruch des [[Bürgerkrieg in Syrien seit 2011|syrischen Bürgerkriegs]] [[Araber]], [[Kurden]], [[Armenier]], [[Aramäer]], [[Griechen]], [[Türken]] und andere, die verschiedenen Strömungen des Islams ([[Sunniten]], [[Alawiten]]), dem [[Drusen]]- und [[Judentum]] sowie unterschiedlichen [[Christentum|christlichen]] Konfessionen angehörten. <!-- momentan Selbstreferenz, da Beleg auf Wikipedia verweist; müsste sich aber noch beheben lassen --> Das Zusammenleben dieser Ethnien und Glaubensrichtungen hatte bis dato einwandfrei friedlich und tolerant funktioniert. Zudem sind ein Viertel der Flüchtlinge Kinder und können durch das Aufwachsen in einer westlichen Gesellschaft deren Werte vermittelt bekommen. Die im Nahen Osten und speziell im Islam kulturell tief verankerte Gastfreundschaft, die auch Respekt des Gastes vor dem Gastgeber und seinen Gepflogenheiten fordert, lässt darüber hinaus ebenfalls eine Bereitschaft zur Anpassung an westliche Werte (statt umgekehrt) vermuten. [[Radikalisierung]] findet in der Regel in der zweiten oder dritten Generation statt, nicht in der einwandernden Generation, die vielmehr ein Gefühl der Dankbarkeit dem aufnehmenden Land gegenüber empfindet.<ref></ref>
== Literatur ==
* <!-- wird von Einzelnachweis aus referenziert, bitte nicht löschen, höchstens dorthin verschieben -->
== Einzelnachweise ==
<references />
[[Kategorie:Politisches Schlagwort]]
[[Kategorie:Verschwörungstheorie]]
[[Kategorie:Islam und Politik]]
[[Kategorie:Islamfeindlichkeit]]
[[Kategorie:Christlich-islamische Beziehungen]]
[[Kategorie:Kultur (Deutschland)]]
[[Kategorie:Religion (Deutschland)]]
== Verwendung und Begriffsgeschichte ==
Die Verwendung des Ausdrucks „[[Islamisierung]]", der ursprünglich die territoriale Ausbreitung der islamischen Religionsgemeinschaft bezeichnete, impliziert eine schleichend voranschreitende, aber geplante „Machtübernahme" durch einen als monolithischer Block dargestellen Islam, schließt suggestiv an die reale Bedrohung durch [[Islamistischer Terrorismus|islamistischen Terrorismus]] an und bedient damit unkritische [[Ressentiment]]s. [[Muslim]]e werden durch Kontrastierung mit einer diffusen kulturellen [[Homogenität (Soziologie)|Homogenität]] nichtmuslimischer Deutscher zum Fremdkörper erklärt. Obwohl der prominente Bezug auf die muslimische Religion es suggeriert, bezieht diese Gegenüberstellung sich keineswegs nur auf religiöse Aspekte, sondern deutet „den Islam" als eine – gegnerische – [[politische Ideologie]] oder [[Doktrin]], die analog zum [[Kommunismus]] während des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] als totalitär und in der Folge als Bedrohung inszeniert wird.<ref name="rechte-Mythen" /> Die Gemeinsamkeit mit der Bekämpfung des Kommunismus beschränkt sich nicht auf die Wahrnehmung einer westlichen Gesellschaft als durch subversive Aushöhlung und Zersetzung nicht nur von außen, sondern auch von innen bedroht; es besteht auch eine organisatorische Kontinuität vom [[Antikommunismus]] zur Islamfeindlichkeit.<ref></ref>
Seit wann der Ausdruck „Islamisierung Deutschlands" im politischen Diskurs verwendet wird, ist unklar. Belegen lässt er sich seit Ende der [[1970er]]-Jahre,<ref></ref><!-- leider etwas Theoriefindung, aber Sekundärliteratur hierzu scheint es nicht zu geben --> seine aktuelle Verwendung wird meist mit einer Schlagzeile<ref></ref> des Magazins [[Der Spiegel]] aus dem Jahr 2007 in Verbindung gebracht, auf dessen Titelseite das Bild eines über dem [[Brandenburger Tor]] schwebenden Halbmonds mit der Überschrift „Mekka Deutschland" und dem Untertitel „Die stille Islamisierung" versehen war.<ref name="Muslim-Makers"></ref><ref></ref><ref name="Abendland-packt-ein"></ref> Bereits 2006 warnte [[Edmund Stoiber]] vor einer „schleichenden Islamisierung Deutschlands".<ref></ref> Vorbehalte gegen Einwanderer aus muslimisch geprägten Kulturkreisen, prototypisch [[Gastarbeiter]] aus der [[Türkei]], wurden in Deutschland bereits 1973 öffentlich artikuliert, der Islam spielte in diesen Stereotypen jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Erst nach den [[Terroranschläge am 11. September 2001|Terroranschlägen vom 11. September 2001]] verschob sich die Wahrnehmung von „Ausländern" und rückte die Eigenschaft, Muslim zu sein, gegenüber anderen ethnischen und kulturellen Unterschieden in den Vordergrund. Die Auffassung, dass man von Immigranten eine [[Integration von Zugewanderten|Integration]] in die deutsche Gesellschaft erwarten könne, diese von einigen Gruppen (wieder prototypisch den Türken) aber abgelehnt werde, war bereits in den [[1990er]]-Jahren im Zuge der [[Asyldebatte]] entstanden.<ref name="Muslim-Makers" /> Die Vorstellung schlecht oder gar nicht integrierter – muslimischer – Zuwanderer, die in [[Parallelgesellschaft]]en leben, entwickelte sich zum vorherrschenden [[Topos (Geisteswissenschaft)|Topos]] im politischen Diskurs.<ref></ref>
== Kontroverse ==
Die Angst vor den vom Begriff „Islamisierung Deutschlands" kolportierten gesellschaftlichen Veränderungen wird insbesondere im Dunstkreis [[Rechtspopulismus|rechtspopulistischer]] Bewegungen gezielt instrumentalisiert, um auf einer emotionalen, nicht sachbezogenen Ebene gegen als unerwünscht wahrgenommene Konzessionen an Muslime und ihre Ausübung des Islam in Deutschland zu agitieren. Prominent verwendet den Ausdruck „Islamisierung" das Bündnis [[Pegida]],<ref name="PEGIDA-Inhalte-Positionen" /> das ihn sogar im Namen trägt; bereits Jahre vorher sprachen allerdings schon die Bürgerbewegungen [[Bürgerbewegung pro Köln|Pro Köln]]<ref name="Feindbild-Islam" /> und [[Bürgerbewegung pro Deutschland|Pro Deutschland]]<ref></ref> von „Islamisierung Deutschlands". Mit der Gefahr einer solchen „Islamisierung Deutschlands" wird, auch im Sinne eines [[Dammbruchargument]]s, etwa für Kopftuch- oder Minarettverbote<ref name="Antisemitismus"></ref> und andere Härten gegenüber Muslimen und gegen die Befreiung muslimischer Schülerinnen von Schwimmunterricht oder Klassenfahrten<ref name="Abendland-packt-ein" /> argumentiert. Auch bekannt gewordene Fälle von [[Zwangsehe]]n<ref name="Feindbild-Islam" /> und sogenannten [[Ehrenmord]]en<ref name="Abendland-packt-ein" /> werden in diesem Zusammenhang als Symptome einer „Islamisierung" gedeutet.
Hinzu kommt eine demografische Argumentation. Weil die Geburtenraten in muslimischen Familien höher sind als im bundesdeutschen Durchschnitt, gehen [[Extrapolation]]en von erheblichen Zuwächsen des Anteils der Muslime an der deutschen Bevölkerung aus (zum Beispiel Verdopplung im Jahr 2030 gegenüber 2007<ref name="Abendland-packt-ein" /> oder Anstieg des Bevölkerungsanteils von 5,4% bis 5,7% im Jahr 2015 auf 8,7% bis 19,7% im Jahr 2050<ref name="Verschwoerungstheorie-Islamisierung" />).<ref name="Feindbild-Islam" /> Das [[Stereotyp]] vom kinderreichen Moslem bemüht auch [[Thilo Sarrazin]] in seinem Buch ''[[Deutschland schafft sich ab]]''.<ref name="Antisemitismus" />
Ein ebenfalls nennenswerter Aspekt ist auch, dass (seit etwa 2012) im Diskurs der Islam zur Gefahr für eine „christlich-jüdische Kultur" stilisiert, also nicht nur dem weitgehend säkularisierten [[Christentum]] Deutschlands, sondern auch dem [[Judentum]] gegenübergestellt wird, obwohl ein nennenswerter Einfluss jüdischer Traditionen auf das deutsche Kulturprofil angesichts der von Nazi-Deutschland betriebenen [[Holocaust|Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden]] – wenngleich diese nicht religiös, sondern rassistisch motiviert war – zumindest als zweifelhaft gelten kann. Dabei bedient sich die Polemisierung selbst gewisser aus dem [[Antisemitismus]] bekannter Argumentationsstrategien, die „nach dem Muster der [[Talmud]]-Hetze Religion und Kultur des Islam als inhuman denunzieren".<ref name="Antisemitismus" /> Laut [[Bundeszentrale für politische Bildung]] ist eine „Islamisierung" Deutschlands in diesem Sinne statistisch aber nicht belegbar.<ref name="Verschwoerungstheorie-Islamisierung" />
Dass, wie von Verwendern des Schlagworts „Islamisierung Deutschlands" unterstellt, Zuwanderer aus mehrheitlich muslimischen Ländern eine Gefahr für die deutsche Gesellschafts- und Werteordnung darstellen, gilt jedoch aus verschiedenen Gründen als unwahrscheinlich. In den Haupt-Herkunftsländern im [[Naher Osten|Nahen Osten]] herrschte oder herrscht religiöse und/oder ethnische Vielfalt vor, in [[Damaskus]] beispielsweise bis vor dem Ausbruch des [[Bürgerkrieg in Syrien seit 2011|syrischen Bürgerkriegs]] [[Araber]], [[Kurden]], [[Armenier]], [[Aramäer]], [[Griechen]], [[Türken]] und andere, die verschiedenen Strömungen des Islams ([[Sunniten]], [[Alawiten]]), dem [[Drusen]]- und [[Judentum]] sowie unterschiedlichen [[Christentum|christlichen]] Konfessionen angehörten. <!-- momentan Selbstreferenz, da Beleg auf Wikipedia verweist; müsste sich aber noch beheben lassen --> Das Zusammenleben dieser Ethnien und Glaubensrichtungen hatte bis dato einwandfrei friedlich und tolerant funktioniert. Zudem sind ein Viertel der Flüchtlinge Kinder und können durch das Aufwachsen in einer westlichen Gesellschaft deren Werte vermittelt bekommen. Die im Nahen Osten und speziell im Islam kulturell tief verankerte Gastfreundschaft, die auch Respekt des Gastes vor dem Gastgeber und seinen Gepflogenheiten fordert, lässt darüber hinaus ebenfalls eine Bereitschaft zur Anpassung an westliche Werte (statt umgekehrt) vermuten. [[Radikalisierung]] findet in der Regel in der zweiten oder dritten Generation statt, nicht in der einwandernden Generation, die vielmehr ein Gefühl der Dankbarkeit dem aufnehmenden Land gegenüber empfindet.<ref></ref>
== Literatur ==
* <!-- wird von Einzelnachweis aus referenziert, bitte nicht löschen, höchstens dorthin verschieben -->
== Einzelnachweise ==
<references />
[[Kategorie:Politisches Schlagwort]]
[[Kategorie:Verschwörungstheorie]]
[[Kategorie:Islam und Politik]]
[[Kategorie:Islamfeindlichkeit]]
[[Kategorie:Christlich-islamische Beziehungen]]
[[Kategorie:Kultur (Deutschland)]]
[[Kategorie:Religion (Deutschland)]]
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