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Richard Freiherr von Michel-Raulino
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'''Richard Karl Gottlieb Freiherr von Michel-Raulino''' (*16. November 1864 [[Bamberg]]; † 16. Mai 1926 [[Luzern]]) war ein deutscher Jurist, Zeitungsverleger, Unternehmer und [[Kommerzienrat]].
== Leben ==
Richard von [[Michel (Adelsgeschlecht)|Michel-Raulino]] wurde als Richard Karl Gottlieb Michel als erstes von fünf Kindern der Eheleute Josef Carl Michel (1829 - 1902) und Marie Schuster (1835 - 1899) im November 1864 geboren.
1891 heiratete er Marguerite „Lillie" Ida Prier de Saône (1868 - 1944). Gemeinsam hatten sie vier Kinder: Lilly von Michel-Raulino (1892 - 1973), Marie von Michel-Raulino (1893 - 1978), Richard von Michel-Raulino (1894 - 1960) und Alfred Willy von Michel-Raulino (1904- 1931).
Während sein jüngster Bruder Alfred bereits 1905 als „''Johann Peter Freiherr Michel von Tüssling''" in den erblichen bayerischen [[Adel|Adels]]- und [[Freiherrenstand]] erhoben wurde, wurden Richard und sein Bruder Carl „erst" 1913 unter dem Namen ''„Freiherr von Michel-Raulino''" [[Adelsmatrikel|immatrikuliert]]''.<ref></ref>''
1902, mit dem Tod seines Vaters, übernahm er zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Karl, kurz darauf eigenständig die Geschäfte der [[Joh. Pet. Raulino & Comp.]], einer damals renommierten Rauch- und Schnupftabakfabrik. Im gleichen Jahr erwarb er zudem die ''[[Bamberger Zeitung|Bamberger Tagblatt]]'' Zeitung. Als engagiertes Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] richtete er die Zeitung [[Nationalkonservatismus|nationalkonservativ]] aus. Nach seinem Tod 1926 verblieb die Zeitung im Besitz der Familie und behielt ihre politische Orientierung bei.<ref></ref>
Er wurde u.a. um 1914 in den [[Aufsichtsrat]] des Zementwerks Burglengenfeld berufen<ref></ref> und er war der Aufsichtsratsvorsitzender der ''Deutsche Allgemeine Treuhand AG'' einer 1919 gegründeten Aktiengesellschaft im Bereich der Wirtschaftsprüfung, Immobilien- und Vermögensverwaltung, die 1980 in die [[Ernst & Young]] aufging.<ref></ref>
Im Mai 1926 starb Richard von Michel-Raulino und wurde in der [[Grablege]] der Familie im Porticus des Bamberger Hauptfriedhofs beigesetzt.
== Vermögensverhältnisse ==
1914 wurde Richard von Michel-Raulino mit einem Vermögen von 12 Millionen [[Deutsche Währungsgeschichte#Mark (1871–1923)#Die Mark des neuen Deutschen Kaiserreichs|Mark]] (das 2018 gut 60 Millionen Euro entsprach) an die Spitze der reichsten bayrischen Verleger gelistet.<ref></ref>
== Literatur ==
== Weblinks ==
[https://ift.tt/2Z2faeC Die Geschichte der Firma Joh. Pet. Raulino & Comp.]
== Einzelnachweise ==
<references />
[[Kategorie:Geboren 1864]]
[[Kategorie:Gestorben 1926]]
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Deutscher]]
[[Kategorie:Freiherr]]
[[Kategorie:Kommerzienrat]]
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Bamberg]]
[[Kategorie:Tabakwarenhersteller (Deutschland)]]
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]
== Leben ==
Richard von [[Michel (Adelsgeschlecht)|Michel-Raulino]] wurde als Richard Karl Gottlieb Michel als erstes von fünf Kindern der Eheleute Josef Carl Michel (1829 - 1902) und Marie Schuster (1835 - 1899) im November 1864 geboren.
1891 heiratete er Marguerite „Lillie" Ida Prier de Saône (1868 - 1944). Gemeinsam hatten sie vier Kinder: Lilly von Michel-Raulino (1892 - 1973), Marie von Michel-Raulino (1893 - 1978), Richard von Michel-Raulino (1894 - 1960) und Alfred Willy von Michel-Raulino (1904- 1931).
Während sein jüngster Bruder Alfred bereits 1905 als „''Johann Peter Freiherr Michel von Tüssling''" in den erblichen bayerischen [[Adel|Adels]]- und [[Freiherrenstand]] erhoben wurde, wurden Richard und sein Bruder Carl „erst" 1913 unter dem Namen ''„Freiherr von Michel-Raulino''" [[Adelsmatrikel|immatrikuliert]]''.<ref></ref>''
1902, mit dem Tod seines Vaters, übernahm er zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Karl, kurz darauf eigenständig die Geschäfte der [[Joh. Pet. Raulino & Comp.]], einer damals renommierten Rauch- und Schnupftabakfabrik. Im gleichen Jahr erwarb er zudem die ''[[Bamberger Zeitung|Bamberger Tagblatt]]'' Zeitung. Als engagiertes Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] richtete er die Zeitung [[Nationalkonservatismus|nationalkonservativ]] aus. Nach seinem Tod 1926 verblieb die Zeitung im Besitz der Familie und behielt ihre politische Orientierung bei.<ref></ref>
Er wurde u.a. um 1914 in den [[Aufsichtsrat]] des Zementwerks Burglengenfeld berufen<ref></ref> und er war der Aufsichtsratsvorsitzender der ''Deutsche Allgemeine Treuhand AG'' einer 1919 gegründeten Aktiengesellschaft im Bereich der Wirtschaftsprüfung, Immobilien- und Vermögensverwaltung, die 1980 in die [[Ernst & Young]] aufging.<ref></ref>
Im Mai 1926 starb Richard von Michel-Raulino und wurde in der [[Grablege]] der Familie im Porticus des Bamberger Hauptfriedhofs beigesetzt.
== Vermögensverhältnisse ==
1914 wurde Richard von Michel-Raulino mit einem Vermögen von 12 Millionen [[Deutsche Währungsgeschichte#Mark (1871–1923)#Die Mark des neuen Deutschen Kaiserreichs|Mark]] (das 2018 gut 60 Millionen Euro entsprach) an die Spitze der reichsten bayrischen Verleger gelistet.<ref></ref>
== Literatur ==
== Weblinks ==
[https://ift.tt/2Z2faeC Die Geschichte der Firma Joh. Pet. Raulino & Comp.]
== Einzelnachweise ==
<references />
[[Kategorie:Geboren 1864]]
[[Kategorie:Gestorben 1926]]
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Deutscher]]
[[Kategorie:Freiherr]]
[[Kategorie:Kommerzienrat]]
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Bamberg]]
[[Kategorie:Tabakwarenhersteller (Deutschland)]]
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]
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